..........., oder unsere Cappuccinorunde, will heißen den hätten wir auch irgendwo trinken können.
Susanne hatte heute zur ruhigen Beetzseerunde geladen, und viele unserer Kettenbrüder/Schwesten hatten zugesagt. Trotzdem haben Mike und ich uns entschieden, die Erzgebirgerunde unter die Räder zu nehmen. Erstens war uns heute nicht nach ruhig, zweitens hatten wir schon lange vor diese Tour zu fahren, drittens sah der Wetterbericht dort besser aus als hier. Also holte Mike mich zu Hause ab, wir luden die Räder ins Auto, und schon begann die kurzweilige etwas über 2 stündige Fahrt. In Dresden angekommen, Räder raus, Schuhe an, Helm auf, und ab ging der wilde Galopp. Gemütlich einrollen sieht anders aus, und wir schaukelten uns gegenseitig mächtig hoch. Es lief recht rund, dann bei Heidenau rechts ab, in die ewig lange Straße nach Altenberg.
Was war jetzt? Schlechte Beine, schleifende Bremse, defektes Rad, von jetzt auf gleich lief hier nichts mehr rund, obwohl die Straße topfeben aussah. Kurzer Klick auf den Garmin, und der Übertäter war lokalisiert. 2-5% Steigung, und dies sollte so weitergehen bis Altenberg. Einziges Problem, die Biathlonhochburg ist noch 35km entfernt. Wir wechselten gut durch, fuhren durch schöne Landschaft, und kamen gut voran. Allerdings ließ die Steigung und der Gegenwind dies zu einer schweißtreibenden Angelegenheit werden. Bei der Durchfahrt durch Glashütte zeigte mir Mike noch kurz eine 20%-Wand die links anging, mit den Worten: "Vor dieser hätten sich bei der letzten Runde alle verneigt, aber keinen wollte sie in Angriff nehmen". Ehe wir uns versahen waren wir in Geising, wo der erste Brocken vor uns stand. Nach gefühlten Ewigkeiten bergauf, stieg die Steigung das erste Mal in den zweistelligen Bereich. Lustig ist anders, aber wir haben es ja so gewollt, runterschalten und an der Kette ziehen. Gesagt getan, kurze zeit später waren wir bei einem Discounter in Altenberg um kurz die Flaschen zu füllen, und weiter ging es. Noch ein paar Höhenmeter und wir waren in Zinnwald dem Grenzübergang zur Tschechei.
Ab hier begann eine wunderschöne, sehr gut asphaltierte Abfahrt, wie immer bei so was Sport frei, und unten treffen. Also in den größten Gang geschaltet und getreten was ging. Leider war bei etwas über 70 km/h Schluss. Mit Kompaktkurbel selbst mit 130er Trittfrequenz war nicht mehr raus zu holen. Bei dieser TF war das Bike verdammt unruhig, also lieber lassen. Unter links abgebogen in Richtung Dubska, ging es erstmal ein bisschen wellig bis zum Anstieg nach Krupka. Ab hier war entgültig Schluss mit Lustig. Unten in den Berg rein, begann dieser gleich mit zweistelligen Prozentzahlen. Steigerte sich nach kurzen auf 15%, einige Kehren waren sogar 18% steil, im Schnitt liegt dieser Berg bei 12%, und ist irgendwie verdammt giftig, bei einer Länge von ca. 4-5 km. Die Oberschenkel brannten, im Kopfkino spielten sich mehrere Filme ab. Durchbeißen und bis oben durchfahren, oder kurz anhalten und so tun als ob man schnell ein gutes Foto machen möchte. Den inneren Schweinehund besiegt, und bis oben durchgezogen. Yes Baby!
Ab hier nur noch eben bis Altenberg, hatte der Tourguide zu Mike bei der letzten Runde im vergangenen Jahr gesagt. Die kurzzeitigen 10%tigen Anstiege hat er wohl vergessen..........
Es dauerte nicht lange und wir waren wieder in Cinovec, der Grenzstadt zu Deutschland, und somit in Altenberg. Hier steuerten wir wieder den Discounter an, um uns einen wohlverdiensten Kaffee+Kuchenstop zu gönnen, und abermals die Flaschen zu füllen. Ein kurzer Blick auf den Garmin, und wir vernahmen einen 24.xx Schnitt. Da wir ab hier den Vorteil hatten, nur noch mit Gefälle unterwegs zu sein, wollten wir versuchen den Schnitt noch um einiges anzuheben. Also Kette rechts, und nochmal richtig daran gezogen - alles was noch drin war. Die Anzeige, auf den elektronischen Geräten, pendelte immer zwischen 40-50 km/h. Wir wechselten gut durch, somit war gewährleistet, dass sich der Vordermann kurz verausgabte, allerdings auch hinten gut erholen konnte.
In Glashütte sollte dann noch kurz rechts in die Wand abgebogen werden. Hier war nichts mit kurz einfahren, die 20% beginnen sofort an der Kreuzung. Richtig fies, und sofort war das Brennen in den Oberschenkeln wieder da. Der Spuk ist allerdings nach gut einem Kilometer wieder vorbei, danach wieder normale Steigungsprozente um 4%. Also wieder abwärts, jedoch nur rollen lassen, ab der Kreuzung wollten wir nochmal richtig Druck machen, die letzten 25 km bis Dresden. Wechsel wie vorher, und sehr schnell waren wir auf dem Parkplatz Langer Weg. Erfreulicher Weise konnten wir unseren Schnitt auf 27,6 km/h erhöhen.
Mein Fazit: Sehr schöne Tour, ein gut harmonierendes Team, diese Runde bin ich garantiert nicht zum letzten Mal gefahren. Allerdings kam mir unsere Königsetappe auf Malle dagegen vor wie ein Kindergeburtstag, dass kann aber auch daran liegen, dass ich auf der Insel sehr gute Beine hatte, und gerade etwas durchhänge.
Diesen Blog schreibe ich für mich als Trainingstagebuch, Interessierte sind gerne eingeladen ihn zu lesen
Samstag, 25. August 2012
Sonntag, 19. August 2012
Vatenfall Cyclassics 100km
......, oder
mein erstes Radrennen.
Samstag Vormittag trafen wir uns zu neunt auf dem
Autohof Oberkrämer, um gemeinsam im Bully nach Hamburg zu fahren. Mit am Bord 7
Räder um Sonntag die mittlere Strecke von 100km unter die Selben zu
nehmen.
Gegen 14:30 waren wir am Hotel,
einchecken, Räder und Taschen auf´s Zimmer, auf die letzten Ankömmlinge warten
und ab zur Pastaparty ins Skoda-VIP-Zelt, dem PKW-Hersteller dessen Trikot wir am Sonntag alle tragen
werden. Mit zehn
Kettenbrüdern/schwestern trafen Susanne, Heike, Danilo, Mike, Torsten, Tom,
Frank, Herbert, Urbi und ich zum Füllen
der Kolehydratespeicher ein. Vier leckere Nudelgerichte, sowie verschiedene
Getränke, Obstsalat und Schokopudding standen zur Auswahl. Außerdem gab es unsere Startunterlagen, incl.
Startnummer und Transponder.
Anschließend hatten wir die Idee an den Hamburger
Hafen zur den Cruise Days 2012 zu fahren, Karten für die öffentlichen Verkehrsmittel
waren bereits vorhanden, und konnten die ganze Nacht genutzt werden. Am Wasser angekommen, mussten wir leider
feststellen, dass wir nicht die Einzigen
waren, die dieses Vorhaben umsetzten wollten.
Menschenmassen
so weit das Auge reichte, kein Platz zum richtigen Gehen, nur stehen sind nicht
die optimalen Bedingungen, um Morgen eine vernünftige Zeit im Angriff zu
nehmen. Der Großteil von uns entschied
sich in Richtung Hotel zu fahren, um in dem Lokal am Hotel noch in gemütlicher
Atmosphäre ein Kaltgetränk zu sich zu nehmen.
Früher als erwartet waren wir
dann auch wieder in unseren Zimmern, nicht schlimm, denn es mussten noch die
Startnummern und der Transponder an die
Räder , sowie die Bikesachen gerichtet werden.
Es dauerte nicht lange, da sah
das Zimmer, welches ich mir mit Mike teilte, so aus.
Ruhiges,
gleichmäßiges Tempo, allerdings nicht
trödeln, hatte sich unsere Truppe für den Anfang vorgenommen. Wie immer haben
Rennen ihre eigenen Gesetzte. Sofort wurde ordentlich an der Kette gezogen, und
der Garmin zeigte immer über 40 km/h an, die ersten Steigungen wurden einfach
durchgedrückt. Nach 15 km setzten sich leider einige Radler zwischen Tom, Mike,
Torsten, Frank und mir, ließen abreißen somit verlor ich den Anschluss an meine
Jungs. Nicht der einzige Fehler, der mir aus Unerfahrenheit unterlief. Nicht ganz so schlimm, denn wir waren noch ein
Dreierteam bestehend aus Heike, Susanne und mir. Ich hängte mich an den
nächsten Zug der vorbeirollte, und bemerkte nicht, dass ich dabei eben diese
Beiden verlor. Also fuhr ich ab sofort mein eigenes Rennen. Diese Gruppe lief
sehr gut, und wir machen gut Strecke. Leider schossen sie genauso schnell die
nächste Steigung hoch, und ich musste kurz vor der Kuppe abreißen lassen. In der Abfahrt bildete sich eine zweistellige
Gruppe, und wir versuchten die vordere Gruppe wieder einzuholen, jedoch
leisteten nur 2 weitere Fahrer und ich
Führungsarbeit. Fehler Nummer Zwei, denn wir bekamen die Gruppe wieder, dies
kostet allerdings so viele Körner, das der nächste Hügel wieder zum Abriss
führte. Den nächsten Streckenteil verbrachte ich damit Gruppen zu suchen, die
meine Geschwindigkeit fuhren, und harmonierten.
Am Zweiten scheiterten viele Gruppen, unruhig fahrende Mitfahrer,
die ständig Schlenker machen, unnötiger
Weise Geschwindigkeit rausnehmen und/oder abbremsen brauch kein Mensch. Ab 55 km fand ich dann endlich eine gut
funktionierende Gruppe, und wir zogen richtig an der Kette. Ab jetzt machte das
Fahren wieder richtig Spaß. Die Wechsel funktionierten, es lief alles bestens.
Die Verpflegungsstelle wurde rechts liegen gelassen, war eh nicht eingeplant, und
diese Gruppe wollte ich nicht mehr verlassen, aber mit ihr ins Ziel rollen. 20
km vor dem Ziel, dann noch eine etwas brennsliche Situation, Reifenplatzer hinten bei meinem
Vordermann in einer Rechtskurve. Er konnte das Rad abfangen, ich ausweichen
alles bestens. Ca 15 km vor dem Ziel wurde das Tempo nochmal angezogen, jetzt bloß nicht abreißen lassen, sondern
durchdrücken bis ins Ziel. Alles funktioniert, gute Beine gehabt, keine Panne,
ich bin vollauf zufrieden mit meinem ersten Rennen. Im Skoda-Zelt noch die verbrauchten Speicher
wieder aufgefüllt, dann ins Hotel duschen, und ein schönes Radwochende ging zu
Ende.
DANKE an
alle Mitfahrer, hat mit sehr viel Spaß mit Euch gemacht, gerne wieder.
Dienstag, 14. August 2012
Hausrunde geklaut
Heute wollte ich unbedingt auf´s Rad. Konnte jedoch kein Zeitfenster freischaufeln, um mich mit anderen Kettenbrüdern/schwestern zu verabreden. Das hieß, fahren wenn Zeit ist. Eine Strecke, die ich schon länger vor hatte abzufahren, war die von Alex und Christian oft angebotene, und somit erprobte erweiterte Hausrunde. Also klaute lud ich mir die Strecke aus dem Netz und fuhr los.
Bis Biesenthal musste ich gegen den schwachen, aber merklichen Gegenwind antreten, um dann ab dem Streesee in den Genuss von Schiebewind zu kommen. Eine sehr schöne Runde, auf fast ausschließlich wenig befahrenen, gut asphaltierten Straßen und /oder gut ausgebauten Radwegen. Sehr zu empfehlen.
Bis Biesenthal musste ich gegen den schwachen, aber merklichen Gegenwind antreten, um dann ab dem Streesee in den Genuss von Schiebewind zu kommen. Eine sehr schöne Runde, auf fast ausschließlich wenig befahrenen, gut asphaltierten Straßen und /oder gut ausgebauten Radwegen. Sehr zu empfehlen.
Samstag, 11. August 2012
Mesebergrunde
................,oder ruhig an der Kette ziehen.
Am Donnerstag verabredete ich mich mit Mike zur Mesebergrunde, recht ruhig sollte es zur Sache gehen. Als ich gestern Abend mitbekommen habe, wer sich noch angemeldet hat war mir klar, richtig ruhig wird es wohl eher nicht werden. Um 10:30 traf ich mich mit Mike, Tom, Erik, Torsten und Mütze im Kreisverkehr Legebruch/Bärenklau. Die 21km warm fahren waren durchaus nötig, denn es ging recht flott Richtung Germendorf los. Die nächsten paar Kilometer waren recht einfach zu fahren, Tacho bei 43km/h, Puls 52% und locker unterhalten............................
Ein Traktor mit einem CW-Wert wie eine Schrankwand, und Radfahren kann so einfach sein. Kurz überlegten wir, dem Traktor möglichst lange zu folgen, und dann mit dem Schnitt zu prahlen :-)))Aber welcher Radfahrer tut das schon.................. ???
Bei Hohenbruch drehten wir rechts ab, und kurbelten nach Teschendorf. Auf der B96 dachten die Jungs wohl das Landfahrzeug ist wieder vor uns, denn der Tacho schnellte abermals >40. Durch Grüneberg, wo ich eigentlich meinen Cousin "Hallo" sagen wollte, flogen wir so schnell durch, dass ich sein Haus nicht mal erkannt habe.
Wir machten gut Strecke, passierten Bergsdorf, Häsen, Kraatz, Buberow, Meseberg, um in Lindow endlich eine wohlverdiente Pause einzulegen, um die verbrauchten Körner mit Kaffee + Kuchen wieder zu füllen.
Leider fing Torsten sein Rad an zu zicken, irgendwas am Hinterrad. Schaltung / Freilauf konnte nicht festgestellt werden. Jedoch ging es noch irgendwie weiter, musste auch, denn getrödelt wurde auf dem Heimweg auch nicht. Allerdings stellte das Hinterrad 30km vor Tourende seine Dienste völlig ein. Kurzer Anruf zu Hause, "Taxi" bestellt, machten wir uns nun zu fünft auf die Reststrecke. Kurz vor Velten löste sich die Gruppe langsam auf, da alle die Homebase ansteuerten. Ich genehmigte mir mit Mike noch ein Eis, danach trennten sich auch unsere Wege.
Schöne "ruhige" Runde, die einige Körner gekostet hat. Danke Jungs, gerne wieder!
Am Donnerstag verabredete ich mich mit Mike zur Mesebergrunde, recht ruhig sollte es zur Sache gehen. Als ich gestern Abend mitbekommen habe, wer sich noch angemeldet hat war mir klar, richtig ruhig wird es wohl eher nicht werden. Um 10:30 traf ich mich mit Mike, Tom, Erik, Torsten und Mütze im Kreisverkehr Legebruch/Bärenklau. Die 21km warm fahren waren durchaus nötig, denn es ging recht flott Richtung Germendorf los. Die nächsten paar Kilometer waren recht einfach zu fahren, Tacho bei 43km/h, Puls 52% und locker unterhalten............................
Ein Traktor mit einem CW-Wert wie eine Schrankwand, und Radfahren kann so einfach sein. Kurz überlegten wir, dem Traktor möglichst lange zu folgen, und dann mit dem Schnitt zu prahlen :-)))
Bei Hohenbruch drehten wir rechts ab, und kurbelten nach Teschendorf. Auf der B96 dachten die Jungs wohl das Landfahrzeug ist wieder vor uns, denn der Tacho schnellte abermals >40. Durch Grüneberg, wo ich eigentlich meinen Cousin "Hallo" sagen wollte, flogen wir so schnell durch, dass ich sein Haus nicht mal erkannt habe.
Wir machten gut Strecke, passierten Bergsdorf, Häsen, Kraatz, Buberow, Meseberg, um in Lindow endlich eine wohlverdiente Pause einzulegen, um die verbrauchten Körner mit Kaffee + Kuchen wieder zu füllen.
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Torsten, und sein noch intaktes Bike |
Schöne "ruhige" Runde, die einige Körner gekostet hat. Danke Jungs, gerne wieder!
Sonntag, 5. August 2012
Regenfahrt zum Bäcker
........ oder, trotz der Nässe einen schönen Radtag mit Freunden verbracht.
Denn nur wer auch bei solchem Wetter fährt, weiß wie viel Spaß Radfahren bei 25°C und Sonnenschein macht.
Susanne hatte heute zur ruhigen Beetzseerunde geladen. Trotz der eher bescheidenen Wetteraussichten, haben sich Mitfahren/innen weit im zweistelligen Bereich am Rathaus F´See eingefunden. Die Tour nach Westen haben wir gleich gecancelt, da genau daher die Schlechtwetterfront kam, und versuchten unser Glück Richtung Norden, in der Hoffnung das Regengebiet zu umfahren. Weit gefehlt. Kurz nach unseren Aufbruch fing es an zu tröpfeln, steigerte sich in leichten Regnen, dies sollte die nächsten Stunden so anhalten.
Wir kamen gut voran, und in der Nähe von Fehrbellin entschieden wir uns unseren Bäcker einen Besuch abzustatten. Drinnen sitzend bei Kaffee + Kuchen und netten Gesprächen bemerkten wir nicht, dass der Niederschlag mittlerweile stärken wurde. Nun stellte sich die Frage, mindestens eine Stunde warten bis sich die schwarzen Wolken verzogen hatten, oder weiterfahren. Nach kurzen hin und her, stiegen wir auf die Räder, und fuhren heimwärts.
Über Wustrau, Sommerfeld, Henningsdorf ging es nach Hause, und vorne fahren wurde gerne genommen, da man dort keine Gischt abbekam.
Eine sehr schöne Runde mit netten Freunden, was macht da das bisschen Wasser von oben...........
Ironie des Schicksals, zu Hause bin ich angekommen, bei blauem Himmel und Sonnenschein.
Denn nur wer auch bei solchem Wetter fährt, weiß wie viel Spaß Radfahren bei 25°C und Sonnenschein macht.
Susanne hatte heute zur ruhigen Beetzseerunde geladen. Trotz der eher bescheidenen Wetteraussichten, haben sich Mitfahren/innen weit im zweistelligen Bereich am Rathaus F´See eingefunden. Die Tour nach Westen haben wir gleich gecancelt, da genau daher die Schlechtwetterfront kam, und versuchten unser Glück Richtung Norden, in der Hoffnung das Regengebiet zu umfahren. Weit gefehlt. Kurz nach unseren Aufbruch fing es an zu tröpfeln, steigerte sich in leichten Regnen, dies sollte die nächsten Stunden so anhalten.
Wir kamen gut voran, und in der Nähe von Fehrbellin entschieden wir uns unseren Bäcker einen Besuch abzustatten. Drinnen sitzend bei Kaffee + Kuchen und netten Gesprächen bemerkten wir nicht, dass der Niederschlag mittlerweile stärken wurde. Nun stellte sich die Frage, mindestens eine Stunde warten bis sich die schwarzen Wolken verzogen hatten, oder weiterfahren. Nach kurzen hin und her, stiegen wir auf die Räder, und fuhren heimwärts.
Über Wustrau, Sommerfeld, Henningsdorf ging es nach Hause, und vorne fahren wurde gerne genommen, da man dort keine Gischt abbekam.
Eine sehr schöne Runde mit netten Freunden, was macht da das bisschen Wasser von oben...........
Ironie des Schicksals, zu Hause bin ich angekommen, bei blauem Himmel und Sonnenschein.
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